Juli 2017, das verlotterte Schloss liegt weiter im Todesschlaf


19. Juli 2017: Im Nebengebäude der Arensburg hat es gebrannt
 

         11. September 2016, Tag der offenen Arensburg
.
.
         Man konnte das innen total verbaute Schloß mit
         seinen schäbigen Räumen begehen, was mit dem
         ganz zugewachsenen Park nicht mehr möglich ist.
         Die Arensburg ist am Ende. Die Eigentümer-
         Abenteuerer verrieten mit keinem Wort,
         was sie mit dem Schloß vorhaben.
         Sie wissen es eben auch nicht!
.
         Privat kann aus der Arensburg nichts mehr werden,
         zu teuer, zu laut durch den Autoverkehr drumherum.
         Nur durch eine kommunale Übernahme liesse sich
         vielleicht noch wieder ein touristisches Ziel aus der
         Arensburg machen. Aber öffentliche Institutionen
         halten sich weiterhin besser zurück mit Geldaus-
         geben für ein Objekt, das es nicht mehr wert ist.
        


                                                              Sommer 2016:
.
        Die Arensburg wird zum Abenteuer-Spielplatz der
               Aventura Capital Partners GmbH, Bonn,
(klicken!)
denn "aventura" ist bekanntlich im Spanischen "Abenteuer".
Einzelheiten rückt das obskure Unternehmen aber nicht raus,
da es offenbar noch nicht weiß, welches Abenteuer dort
gespielt werden soll
. Wir freuen uns jedoch schon sehr auf
ein neues Abenteuer!

Der ursprüngliche Plan, in der Arensburg Eigentumswohnungen
mit Sauna und Sporthalle einzurichten, wird jedenfalls verworfen.
                                                                                                                Juli 2016

 
                                                              Frühling 2016:
 
                 Eigentümerin der Arensburg ist eine
      "Dolphin Trust GmbH" mit Sitz in Langenhagen
  (klicken!) 
Die mit grossem Internet-Brimborium(siehe auf der oben blau
angegebenen Internetseite!) auftretende Firma will angeblich
Eigentumswohnungen im Schloß Arensburg einrichten lassen
.
Sehr schön! Aber dann können sie ja gleich auch auf der nur
50 m entfernten Autobahn Wohnungen bauen. Der Verkehrslärm
wäre nicht so viel grösser. Der ominösen Firma geht es wohl nur
um Spekulation und Steuerersparnisse
.

                                     Herbst/Winter 2015:
Ein neues Stück für das "Schloßtheater Arensburg" wird vorbereitet! (klicken)
                        Wahrscheinlich wird wieder ein Trauerspiel gegeben.
               Die Vorbesitzerin, eine Spekulantin aus Münster,
           hat Schloß Arensburg wieder zu Geld gemacht:
Die Arensburg wurde am 17. Dezember 2015 in Berlin versteigert. (< klicken)
Ein Immobilienhändler erwarb sie für 300.000 Euro!* 
* das sind nur 2.000 ¤ über dem Mindestgebot. Das Interesse an dem Schloß war also denkbar gering.
   Der Verwendungszweck des neuen Eigentümers ist nicht bekannt.
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                                                                     Die Arensburg

       Wer will denn noch die heruntergekommene Arensburg
       mit ihrem verlotterten Park, diese ehemalige Zwingburg
       eines mörderischen Konzentrationslagers der Nazis?
(klicken)

Ein Hotel, wie früher daraus zu machen oder einen Puff, wie schon mal
gedacht wurde, verbietet sich wohl aus mehreren Gründen(hohe Gestaltungs-
kosten, denkmalpflegerische Auflagen,
Lärmbelästigung durch die Autobahn,
gesättigter Unterkunftsmarkt, Widerstand der sittsamen Steinberger).
Es wurde auch schon daran gedacht, eine Stiftung für Schloß und Park
zu gründen. Purer unrealistischer Unsinn! Wer wird denn sein Geld in
eine so kostspielige Angelegenheit mit so geringem Nutzwert stecken?!
.
Das Schloß für Wohnungen zu nutzen, dürfte kaum rentabel sein.
.
Also bliebe wohl nur die Unterhaltung von Schloß und Park aus
öffentlichen Geldern.
Dazu kann aber keinesfalls geraten werden,
denn das ist die Sache nicht wert. Die öffentlichen Gelder reichen
nicht mal mehr zur ordentlichen Unterhaltung der lokalen Straßen,
der Kindergärtnerinnen und anderer sozialer Berufe.

Außerdem wird das Steuergeld für Flüchtlinge und zur Integration
der vielen mohammedanischen Einwanderer gebraucht, welche
die deutschen Politiker ja fleissig weiterhin aufnehmen wollen.

Die Stadt Rinteln im besonderen dürfte überhaupt nicht zu einer
Finanzierung für die Arensburg und ihren Park in Frage kommen.
Die Herrschaften von SPD, CDU und Grünen im Rintelner Stadtrat,
sind zwar sonst sehr großzügig mit dem Verschwenden von Steuermitteln,
wenn sie z. B. eine bescheuerte Brückenanlage am Rintelner Alten Hafen
beschliessen.
(< klicken)  So etwas können sie, aber die Kindergärtnerinnen
und Erzieher anständig zu bezahlen, nicht einmal dafür ist Geld vorhanden!

Die Arensburg hat weder einen besonderen historischen Wert
           noch einen besonderen baugeschichtlichen Wert.

Historisch diente sie vor allem der Verwaltung des
sog. "Amt Arensburg", d. h. sie diente der Eintreibung
der Abgaben für die gräflichen Herrschaften in Stadthagen
oder Bückeburg durch beamtete "Fürstendiener".
 
        Man überlasse ganz einfach das Schloß, dieses Sinnbild
             aristokratischer Unterdrückung und Ausbeutung
                       
unserer Vorfahren, dem Verfall!

Das hätte neben der Einsparung öffentlicher Gelder durchaus noch andere
Vorteile: In dem romantisch verfallenem Schloß können hinter den dunklen Fensterhöhlen die dem Naturschutzbund(NABU)
< sehr am Herzen liegenden
Uhus und andere Eulen Unterschlupf finden. Im Park < können sich ungestört
die wilden Schweine bewegen, die vom NABU so geliebten Lurchilein,
Salamanderchen, Gelbbauch-Unkelein, Kröten und das andere hochgeschätzte Kleingetier können sich unbegrenzt vermehren.
 
Auch könnten die jungen Bengel aus der Umgebung weiterhin
dann und wann einmal auf ihren Mofas dort das Geländefahren üben.
Wer will ihnen dieses Vergnügen am Wochenende nicht einmal gönnen?!
Ansonsten würde der Park zu einer ungestörten grünen Oase
für die Natur in der ihn auf allen Seiten umgebenden Autowüste
!

Was sollen wir uns daher überhaupt noch viel mit der Arensburg beschäftigen?
      Vergessen wir also am besten die Arensburg
        und überlassen wir sie ihrem Schicksal!
.
                     Die Zeit ist eben über die frühere Nutzbarkeit
                            von Schloß und Park
hinweggegangen!
.

  

Hier aber nochmal einiges aus der jüngeren Geschichte der Arensburg:

                              
                               Foto: F. Eix                                 Schloss Arensburg                             3.5.2012.


Die seltsame jüngste Geschichte der Arensburg begann nach dem Verkauf
der Arensburg
durch den Vorbesitzer, den Herrn Dieter F. Kindermann,
hochehrgeiziger Honorarkonsul usw. usw. eines Landes in Mittelasien.

         Aus der "Schaumburger Zeitung", Rinteln, vom 19.03.2010:

 "Kein Bordell, sondern Treffpunkt für Künstler"

"Kindermann: Schloss Arensburg ist an einen Österreicher
 aus der Region Hannover verkauft"

Steinbergen (wm). Vor sechs Jahren ist Dieter F. Kindermann mit seinem Unternehmen
aus dem Schloss Arensburg ausgezogen  – seit dieser Zeit steht es zum Verkauf.
Jetzt hat es ein Österreicher gekauft, der in der Region Hannover wohnt.

Einen Namen wollte Kindermann – noch – nicht nennen. Nur soviel: Das Schloss solle
eine „internationale Begegnungsstätte“ für Künstler werden. Kindermann will damit
Befürchtungen aus der Welt räumen, hier entstehe ein Zentrum für Rechte oder
religiöse Gruppierungen, wie schon spekuliert worden ist. Übrigens auch kein Bordell.
Ja, er habe ein entsprechendes, durchaus lukratives Angebot von einen Belgier erhalten,
bestätigte Kindermann, „aber für so etwas hätte ich nie meine Zustimmung gegeben“.
Dann besser internationale Kunst.

Kindermanns Botschaft für die Öffentlichkeit: Der Park mit seiner einzigartigen Flora
und Fauna soll wieder „für Erholungssuchende“ zugänglich gemacht werden.
Dort stehen mehrere Naturdenkmale, so eine Riesenthuja, Edelkastanien und Hängebuchen.

Das Schloss war für Kindermann mehr als nur ein Unternehmenssitz. Er habe sich 1989
mit dem Kauf auch einen Jugendtraum erfüllt – und vielleicht ein unbewusstes Trauma
gelöscht. Denn Kindermanns Väter haben einst in einem Schloss gewohnt, ehe sie aus
dem Osten vertrieben worden sind.

Die Arensburg mit den meterdicken Mauern und 85 Zimmern erwies sich in der Realität
allerdings nur als beschränkt kompatibel mit den Anforderungen eines modernen Wirtschafts-
betriebes. Doch Kindermann scheute keine Kosten, das zu ändern. Er ließ einen Fahrstuhl
ins historische Gemäuer einbauen und kilometerlange Leitungen für Computer verlegen –
alles in allem, sagt er heute, habe er wohl rund elf Millionen Euro einschließlich des Kaufes
ins Schloss investiert.

Und er hielt Hof: Promis wie Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel und Christian Wulff waren
da und sprachen vor der Schaumburger Unternehmerelite. Es gab Benefizkonzerte im Blauen
Salon und Feste. Rund 29 000 Besucher kamen zum Augustusfest auf die Arensburg –
die Einnahmen spendete Kindermann der Welthungerhilfe und örtlichen Vereinen.

Zweimal hatte Kindermann schon die Unterschrift unter einem notariellen Kaufvertrag,
beide Schlossverkäufe wurden wieder rückabgewickelt. In einem Fall, ganz tragisch,
erzählt Kindermann – der Käufer hat wenig später einen Gehirnschlag erlitten.

Nach dem Auszug Kindermanns drehten die Schlossgeister wohl durch: Zwei Wasserschäden
vernichteten Räume und Decken, darunter auch den „Blauen Salon“. Rund 450 000 Liter
Wasser flossen im Januar 2008 nach einem Heizungsausfall durch das Hauptgebäude.
Die Steinberger Feuerwehrmänner notierten in ihrem Einsatzbericht, das Wasser sei
wie „ein Bach“ die Haupttreppe herab geplätschert.

Kindermann sagt, er sei glücklich, dass das Schloss jetzt verkauft sei und er habe diesmal
tatsächlich den Eindruck, dass „es in vernünftige Hände kommt“ – und das nicht nur wegen
des Geldes. Die Verkaufssumme wollte er dann aber doch nicht nennen.

Artikel vom 19.03.2010

                       Ein Notverkauf der Arensburg!   (< klicken)
.
                             Ein Bordell in die Arensburg?   (< klicken)

                             Zustand im März 2013            (< klicken)

                Zustand September/ Dezember 2013/ März 2014  (< klicken)

                                   Zustand Anfang April 2014       (< klicken)

              Zustand im Oktober/November 2014 unverändert!
                       Die Arensburg wächst langsam zu und
                       wird zu einem Dornröschenschloß!


     Und wie sah es hier früher  -   in alten Zeiten   - aus?
 
Als Steinbergen noch ein "Luftkurort" war, eine "Sommerfrische",
                    also bis Anfang der 1960-er Jahre: 
       
       

    Die Arensburg von Westen gesehen. Im Hintergrund der Nordhang des Messingbergs,
   damals, 1914, noch ohne den mörderischen Steinbruch:

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                                                                                                                                                     1914


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     Blick vom Nordwesthang des Messingbergs aus auf die Arensburg, Bad Eilsen
     und den Harrl aus der Zeit vor dem Bau der Autobahn, also vor 1936.
     Wo damals ein großer Nutzgarten unterhalb von Schloß Arensburg war,
     ist heutzutage(Mai 2012) ein öder von Hochlandrindern festgetrampelter Kamp!
     Rechts unten sieht man die Anfänge des furchtbaren Steinbruchs am Messingberg.

    
                                              Die Arensburg von Westen                                 ca. 1925

   Damals war der Park schön. Rechts oben sieht man das Aussichtsrondell. Darunter am
   Wiesenhang der schöne Rundweg mit Sitzbänken. Unten, am Fuß des Schloßbergs die
   hübsche Anlage unter den großen Tannen, mit drei Sitzbänken und Blick auf Teiche.


                                                          Die Arensburg von Nordosten gesehen:
 
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                                                                                                                                                                                              ca. 1950



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                                            Anton Wilhelm Strack: "Ansicht der Ahrensburg", 1821


    
                                        Die Arensburg im Winter 2012                                   Februar 2012

     Neuerdings(2010)  -  nach einem Besitzerwechsel  -  befinden sich an der Einfahrt
     und an den Waldwegen reichlich lächerliche Schilder, mit denen Leute abgeschreckt
     werden sollen! Der Wald um die Arensburg ist nach § 23 des Nds. Waldgesetzes aber
     jedermann frei zugänglich, auch mit Fahrrädern! Nur zum Gelände am Burgberg
     kann der Zutritt verboten werden!



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23.8.2010


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                                                                                                                                                                           23.8.2010


      
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                                                                                                                                                                                           23.8.2010

Das obige Schild ist seit Februar 2012 durch folgendes Schild ersetzt:

 
                                   Schild vor der Arensburg seit Februar 2012

Der bedauernswerte Herr Gruber! Er kann einem nur leid tun!
Soviel Arbeit und Kapital in sein Schloßprojekt gesteckt und
nun alles vergeblich. Schade darum und um die zerronnen Hoffnungen!

       Seit April 2012 ist das obige fabelhafte Schild verschwunden!
      Somit ist Schloß Arensburg wieder um eine Attraktion ärmer!

        Um das Schloß herum sieht es etwas "klunterig" aus,
            um es auf Schaumburg-Lippisch auszudrücken!
                An der Eingangspforte steht: "Gruber - Freier Erfinder"


                                Schloß Arensburg                               3. Mai 2012



Zum sogenannten "Notverkauf" der Arensburg durch den etwas größen-
wahnsinnigen österreichischen Herrn Gruber *, den er seit Februar 2012
beabsichtigt
:

Lokalpolitiker in Steinbergen sorgen sich, "das Schloß könnte
in falsche Hände geraten"!
(< klicken!) Das brauchen sie nicht mehr,
denn das Schloß ist doch auch jetzt schon in falschen Händen.
Seit wann sind denn Politiker so moralisch, daß sie sich
wegen eines möglichen Bordells aufregen?


Ein Bordell in der Arensburg wäre sogar ein kommunaler Vorteil,
denn dann fiele reichlich Gewerbesteuer an und vielleicht könnte
man dann auch wieder einmal in den jetzt durch Zäune
abgesperrten Park und Wald.

Ein Hotel wieder in der Arensburg wie zu Zeiten der Familie Beuthan
wäre besser, aber ein Bordellbetrieb ist immerhin ein staatlich
anerkanntes Gewerbe
, das auch notwendig ist für Gastarbeiter
und manche frustrierten Familienväter! Sonst gibt es mehr
Vergewaltigungen und die wollen wir nicht!

In Rinteln setzt sich in dieser Hinsicht auch schon die Vernunft
durch, denn hier äußerte sich eine angenehm gelassen reagierende
Amtsperson im März freimütig und öffentlich
:
                
                       "Ein Bordell wäre kein Drama"!

             Man könnte es dann zum Beispiel so benennen:
  "Erstes Schaumburg-Lipper Edel-Schloßbordell Arensburg"!

Das würde wahrscheinlich den ersehnten Fremden-Verkehr fördern!

Sollte aber jemand dieses Gewerbe für schmutzig halten, so möge er
bedenken, daß die Arensburg als ehemalige KZ-Außenstelle
des KZ Lahde-Petershagen sowieso anrüchig ist. Und ihr gegenüber
befindet sich in angemessener Gesellschaft das ehemalige Mordloch
der "Schaumburger Steinbrüche SSS" am Messingberg (< klicken)
mit seinem sogenannten Freizeitpark (< klicken) Man könnte sich dann sagen:
Unrat zu Unrat! Und dann paßt es doch wohl auch für Moralisten!

* der arme Mann, der sich in so wirre Lebensumstände hineinmanövriert hat,
    tut uns aufrichtig leid. Wir wünschen ihm für seine Heimkehr einen
    friedvollen sorgenfreien Ruhestand in seinem doch viel schönerem Österreich!

Neuerdings (Mai 2012) stehen hängen am Schloßtor Schilder mit der
Ankündigung:      Auktion am 16. Juni 2012
                                 im Hilton Cologne Hotel

                           -   Mindestgebot 188.000 Euro  -


                               
                                  Auktion der Arensburg

        Bitte etwas Geduld, ihr Browser lädt das Photo!

Jetzt können also die Sekten oder Bordellunternehmer zuschlagen!

Wir werden abwarten müssen, ob die Arensburg nun zukünftig
eine Bumsbude, ein Sektendomizil oder etwas ganz anderes wird.
Das ist auch ganz egal, denn Steinbergen (< klicken!) ist ja sowieso
schon lange den Bach hinuntergegangen!

Man hätte sich auch vorstellen können, daß der Landkreis Schaumburg
die Immobilie ersteigert für z. B. ein kulturelles Zentrum oder
dergleichen. Aber der SPD-Landkreis schließt lieber funktionierende
Krankenhäuser und steckt sein Geld stattdessen in kostspielige
Projekte wie die sogenannte Sumpfklinik im Vehler Feld. (< klicken!)

Ersteigert hat die Arensburg mit rd. sechs Hektar Grundfläche drumherum
am Sonnabend, den 16. Juni 2012, schließlich eine "Geschäftsfrau" aus Münster
für 254.000 Euro + ca. 18.000 Euro Maklergebühr. Was sie damit machen will,
ist noch nicht bekannt.
Den Wald und die Viehweide behält angeblich der ehemalige Schloßbesitzer
Heinrich Gruber! "Er könne von den jährlichen Holzerträgen gut leben",
meinte er großsprecherisch, wobei er sich wohl wieder einmal täuscht.

Bei der Arensburg tut sich nichts(Zustand Ende März 2013: noch immer
kein Leben, die Tore verschlossen,
keine Spuren im Schnee vorm Tor,
ein großer gefällter Baum liegt seit langem den Hang des Burgberges hinunter.
Die Arensburg träumt verlottert vor sich hin!) *

Im Mai 2013 * ist der Arensburger Park (< klicken) wieder geöffnet!
Das Schloß aber träumt immer noch im Dornröschenschlaf vor sich hin.
Die großen Tore der Auffahrt zum Burgberg sind verschlossen.
Nichts regt sich beim Schloß. Die Rinder auf der großen Schloßwiese
unten an der Landstraße sind nicht mehr da.

              
                                                                                                                              9. Mai 2013

Auch Anfang September 2013 ist mit dem Schloß noch keine Veränderung
in Sicht außer, daß die Schloßauffahrt mehr und mehr verkrautet.

Im März 2014: keine Veränderung. Die Schloßauffahrt wächst immer mehr zu!

        Zustandsbild von der Arensburg und ihrem Park Anfang April 2014:

                     Das Schloß schläft weiterhin seinen Dornröschenschlaf:

  
                                                                       
6. April 2014

Der Park einsam bis auf ein Pärchen, das Bärlauch sammelt, der hier an einigen Stellen wächst!

Eine einsame Wildnis bietet sich dem Besucher:


                              Südlicher Hang des Burgbergs                              6.4.2014


                          Blick vom Hang des Burgbergs der Arensburg              6.4.2014


                                                           dito                                                   6.4.2014

Auf dem vorderen großen Teich nicht eine Ente:


          Immerhin ist der Teich dank Herrn Gruber wieder fast leergeräumt           6.4.2014

Kaum jemand schreitet mehr durch den romantischen alten Tuffsteinbogen:


                                                                                  6.4.2014

Auf Freiflächen am Hang und an Wegrändern blühen blaßblaues Wiesenschaumkraut,
blaue Veilchen, violetter Lerchensporn, gelbe Schlüsselblumen und weißes Buschwindröschen.


Der mächtige alte Edelkastanien-Baum steht noch:

 
                                                                                    6.4.2014

An der West- und Südseite des Burgbergs stehen noch zwei weitere alte Edelkastanien.


Das romantische alte Ausssichtsrondell mit seiner Bruchsteinmauer
(an der Westseite des Schlosses):


                          Rondell auf der Westseite des Burgbergs, Frühling 2004
                                                                                                                  


Blick in den Talgrund auf der Westseite des Burgbergs, Frühling 2014  
 

Herbst 2014:

              Großer Teich, Südseite des Burgbergs          1.11.2014


              Hang des Burgbergs von halber Höhe            1.11.2014
Die zugewachsenen Wege am Burgberg sind kaum noch passierbar!
                


                  Der erste der verlandenden Teiche an der Westseite                  1.11.2014


              Schloß Arensburg im Dornröschenschlaf(Ansicht Südwestseite)      1.11.2014
     
Wahrscheinlich weiß die Münsteraner Schloßeigentümerin noch nicht,
wie sie das Schloß verwenden soll. Ob sich ein Hotel wie früher einmal
im Schloß lohnt, ist sehr zweifelhaft. Wahrscheinlich erscheint es der
blauäugigen Eigentümerin ersteinmal eine sichere Geldanlage,
die nicht durch die Eurokrise inflationsgefährdet ist!

Inzwischen wurde es klar, daß für die Eigentümerin die Immobilie ein
Spekulationsobjekt ist, das heißt, sie möchte Schloß und Park gerne
gewinnbringend verkaufen. Aber das fällt schwer!

Von Bevölkerung, Lokalpolitikern, Presse und dem Vertreter der Stadt
Rinteln wurde auch schon mal die Verwendung der Arensburg als
Bordellbetrieb diskutiert( s. o.).

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Zitat aus der Schaumburger Zeitung, Rinteln, vom 3.12.2013:

Altes Schloss sucht neue Besitzer   -  Arensburg für 490000 Euro im Internet angeboten  -

Von Hans Weimann:

Dr. Christiane Bennink aus Münster, Geschäftsfrau und Zahnärztin, ist offensichtlich Optimistin. Die von ihr für 254 000 Euro
bei einer Auktion der Westdeutsche Grundstückauktionen GmbH am 16. Juni 2012 in Köln ersteigerte Arensburg ist jetzt bei
Immobilien Scout 24 für 490000 Euro wieder auf dem Markt.

Angeboten von der Geschäftsstelle Bielefeld des Immobilienhauses Poll, mit Niederlassungen in ganz Deutschland und über
150 Büros einer der großen in der Branche. Dr. Hartmut Goldau, Chef in Bielefeld, schilderte gestern auf Anfrage, man habe
Erfahrung mit solchen Objekten und sei deshalb zuversichtlich einen Käufer zu finden.

Rintelner Facebook-Nutzer sehen diesen Versuchsballon schon platzen: „K. S.“ postet auf der Internetplattform
„Wenn du in Rinteln lebst“: „490 Riesen? Wird sie nie und nimmer erzielen.“ Und „Ma Lu“ spottet: „Ich frag mal meine Bank.“

Eine Burg als Wanderpokal, der immer schneller weitergereicht wird: 1940 bis 1951 Autobahnraststätte, dann in Privathand.
Dieter F. Kindermann macht daraus einen Firmensitz, Heinrich Gruber will ein Erfinderzentrum eröffnen, dann Dr. Bennink
und künftig?

Noch immer geistert das Gerücht durchs Dorf, ein Bordell könnte es werden. Kindermann selbst hatte die Spekulation befördert,
als er unumwunden eingeräumt hatte, ja da hätte es eine Anfrage aus Belgien gegeben. Kindermann, der immerhin fast sechs
Jahre lang einen Käufer für das Schloss aus dem 13. Jahrhundert suchen musste, hatte damals durchblicken lassen, er habe aus
„moralischen Gründen“ abgelehnt. Käuflicher Sex in seiner Burg, in der sich Gerhard Schröder, damals noch mit Hiltrud,
Hannelore Kohl, Guildo Horn und Sigmar Gabriel die Klinke in die Hand gegeben haben? Nein danke.

Besser als Verfall, sagen Steinberger. Ortsbürgermeister Heiner Bartling machte das sogar einmal öffentlich: Eine Katastrophe
wäre es nicht. Doch Bartling hat vor dem Hintergrund der Diskussion um Zwangsprostitution seine Meinung geändert:
Dafür würde er keine Werbung mehr machen wollen. Experten für solche Immobilien werden abwinken, war zu hören:
So locker sitzt das Geld in der Rotlichtbranche längst nicht mehr.

Und der Denkmalschutz? Hat keine Millionen, die man in die Burg investieren müsste. Rintelns Museumsleiter Dr.
Stefan Meyer hatte vor einem Jahr zumindest den Versuch unternommen, bei einer öffentlichen Besichtigung zu zeigen,
was für ein Kleinod das alte Gemäuer ist.

Dann kam Heinrich Gruber, der Erfinder, der die Öffentlichkeit sofort aussperrte. Was er mit der Burg wirklich vorhatte?
Er hat sich nie deutlich ausgedrückt: Eine WG für Althippies? Ein landwirtschaftliches Alternativprojekt, wie die Vierbeiner
vermuten ließen, die im Park gegrast haben? Ein Erfinderzentrum, wie er gegenüber der Presse erklärte?
Nach zwei Jahren war die Ära Gruber schon wieder vorbei.

Und mit ihm erreichte der freie Fall des fürstlichen Preises von einst 3,93 Millionen Euro, mit dem die Arensburg 2003
noch im Immobilienteil der „Welt“ annonciert worden war, ihren Tiefpunkt: 180000 Euro wollte Gruber im „Notverkauf“
dafür haben. Den angrenzenden Wald, rund 14 Hektar, behielt er zunächst selbst.

Inzwischen, bestätigte Dr. Goldau, habe der Wald den Besitzer gewechselt.
An wen wisse er nicht.* Gruber war gestern telefonisch nicht zu erreichen.

Dr. Christiane Bennink, derzeit noch Besitzerin der Burg hatte unmittelbar nach dem Kauf erklärt, sie habe einen Architekten
und Projektentwickler beauftragt, ein Nutzungskonzept zu erstellen. Danach herrschte Funkstille.

Offensichtlich sind ihre Projektentwickler auch zu keiner anderen Erkenntnis gekommen,
als sie schon Kindermann umgesetzt hatte. Nutzbar sei die Burg als repräsentativer Firmensitz,
in dem man auch persönlich wohne, so Dr. Bennink gestern auf Anfrage am Telefon.
Warum sie dieses Konzept dann nicht selbst verwirklicht hat, wollte sie nicht beantworten.
Auch für Dr. Hartmut Goldau von Poll-Immobilien ist klar: Es kann nur eine gewerbliche
Nutzung sein, ein Privatmann würde vermutlich schon an den Unterhaltungskosten für
die 1900 Quadratmeter Wohnfläche scheitern.

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            Das Schloss wurde am 17. Dezember 2015
            erneut versteigert, für 300.000 ¤ an einen
            Immobilienhändler!

    


* Den Wald um die Arensburg herum hat inzwischen
   ein Bauer aus Westendorf gekauft!

                                                                                                                                                                 Seite ergänzt 24.8.10,
                                                                                                                         7.2.12, 3.5.12 und
                                                                                                                         18.6.2012
                                                                                                                    * 
22.3.13/9.5.13/4.8./8.9.13  -
                                                                                                 7.12.13/18.3.14/7.4.14.,
                                                                                                 12.11.14, 21.12.14, 16.4.15
                                                                                                 21.4.15, 10.5.15, 14.5.15
                                                                                                 19.12.15, 28.5. 2017


                                                                  Zum Arensburger Park


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